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Hippocampus-kortikale Interaktionen, die schemabedingte Systeme der Gedächtniskonsolidierung unterstützen

Das Erlernen regelbasierter Navigationsaufgaben hängt von koordinierter Aktivität zwischen dem Hippocampus und Kortex während des Verhaltens ab und wird durch Schlaf nach dem Lernen unterstützt. Abstrakte Repräsentationen der Aufgabenstruktur, sogenannte Schemata, können die Integration neuer Gedächtnisinhalte unterstützen. Um die Schema-gestützte Gedächtnisintegration zu untersuchen, verwenden wir eine neue sensorische Navigationsaufgabe in Kombination mit chronischen Neuropixels-Messungen im Hippocampus–Retrosplenial–Frontalkortex-Netzwerk. Wir adressieren zwei zentrale Fragen: (1) Wie werden neue sensorisch-räumliche Assoziationen in bestehende Schemata integriert – abhängig davon, ob sie mit vorhandenen Schemata kongruent sind oder nicht; Und (2) wie unterstützen hippocampo-kortikale Interaktionen – insbesondere SWR-assoziierte Reaktivierungen während des Verhaltens und währends des Schlafs – diesen Prozess? Darüber hinaus beleuchten wir die Rolle des Hippocampus durch den Einsatz von Modellen mit transienten und chronischen Hippocampusbeeinträchtigungen, um dessen Einfluss auf Schemarepräsentationen und Gedächtnisintegration zu untersuchen. Unser Projekt soll aufdecken, wie durch das Zusammenführen von bestehenden und neuen Erinnerungen robuste und flexible Wissensstrukturen aufgebaut werden.

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