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Project

Neuronale Grundlagen der Systems Gedächtniskonsolidierung

 
Der Hippocampus spielt eine entscheidende Rolle in der Erfassung und Konsolidierung expliziter Gedächtnisinhalte. Die Abhängigkeit der deklarativen Erinnerungen vom Hippocampus nimmt innerhalb eines Zeitraumes von Wochen bis Jahren ab und Erinnerungen können letztlich unabhängig vom Hippocampus werden. Diese Eigenschaft erweckte die Hypothese der „Systems Memory Consolidation“, welche davon ausgeht, dass der Hippocampus eine Umverteilung der Erinnerungsengramme vom Hippocampus in neokortikale Gebiete leitet. Auch wenn dieser Prozess mit Ruhe- und/oder Schlafzuständen in Zusammenhang zu stehen scheint und wahrscheinlich charakteristische Erregungsmuster beinhaltet, welche vorangegangene Erfahrungen erneut wiedergeben (Girardeau et al., 2009; Diekelmann und Born, 2010), sind die dem Gedächtnistransfer zugrunde liegenden synaptischen und netzwerkplastizitätsabhängigen Mechanismen unbekannt. Das Ziel des hier vorgestellten Projektes ist es, eine mechanistische Theorie zu entwickeln und zu testen, welche eine neuronale Basis für die „Systems Memory Consolidation“ bilden könnte.
 
Bild Modellierung der Langzeitgedächtniskonsolidierung (LTP, Langzeitpotenzierung, LTD, Langzeitdepression). Konzipiert von Denis Alevi

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