A03

Schreiben und Lesen von Erinnerungen an Verwandtschaftsbeziehungen: Neuromodulation und synaptische Vielfalt bei der Bildung von Erinnerungen an Verwandtschaftsbeziehungen

In der dritten Förderphase wollen wir untersuchen, wie enkephalinerge Inputs zur Bildung von Verwandtschaftsgedächtnis beitragen könnten und wie Interaktionen mit nachgeschalteten Strukturen wie dem periaquäduktalen Grau (PAG) Verwandtschaftsgedächtnisse auslesen könnten. Wir werden uns dabei speziell auf die Rolle der Neuromodulation bei der Gestaltung des Verwandtschaftsgedächtnisses und dessen Verbindung zu Verhaltensausdrücken konzentrieren. Neuromodulatorische Signale wie Enkephalin, Adenosin und der aus dem Gehirn stammende neurotrophe Faktor (BDNF) beeinflussen bekanntermaßen die synaptische Plastizität und das Sozialverhalten und sind daher wichtige Kandidaten für Mechanismen des Verwandtschaftsgedächtnisses. Enkephalin-Signale stehen beispielsweise im Zusammenhang mit Belohnung und sozialer Bindung, während Adenosin und BDNF die synaptische Stärke und die Netzwerkfunktion modulieren.

Archiv – A03 (SFB1315/1)

Archive – A03 (SFB1315/2)

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